Der Lapua IWK Berlin 2026, einer der bedeutendsten internationalen Wettkämpfe im Schießsport unterhalb der Weltcup-Ebene, fand vom 20. bis 26. April in der Berliner Walther-Arena statt. Über mehrere Tage hinweg traten Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Nationen in olympischen Disziplinen gegeneinander an.

Starke Konkurrenz im Teilnehmerfeld

Im Wettbewerb der Juniorinnen mit der Luftpistole gingen insgesamt 42 Teilnehmerinnen aus Dänemark, Polen, Deutschland und Schweden an den Start. Das Niveau war entsprechend hoch, viele der Starterinnen verfügten bereits über mehrjährige Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene.

Mila Schieder überzeugt bei internationalem Debüt

Mila Schieder, die für den Oberpfälzer Schützenbund (OSB) antrat, feierte in Berlin ihr internationales Wettkampfdebüt. Als jüngste Teilnehmerin im gesamten Feld trat sie gegen überwiegend drei bis vier Jahre ältere Konkurrentinnen an.

Trotz dieser anspruchsvollen Voraussetzungen zeigte sie eine starke Leistung und erzielte insgesamt 543 Ringe, was ihrer aktuellen Form entspricht, sie erreichte einen 20. Platz im Gesamtklassement. Damit positionierte sie sich im Mittelfeld eines stark besetzten Teilnehmerfeldes und konnte mehrere erfahrenere Schützinnen hinter sich lassen.. Besonders hervorzuheben ist ihre letzte Serie, in der sie mit 98 Ringen einen sehr gelungenen Abschluss des Wettkampfes fand und noch einmal ihre Nervenstärke unter Beweis stellte.